Meine Ukulelen
und einige Kommentare




Pendennis Sopran Ukulele





Pendennis

RISA

Brüko No 5

Brüko No 4

Flea


Sound


Sound


Sound


Sound


Sound






 Pono

"China-RISA"

Schaepe

GEWA

RISA Uke´Ellie


Sound


Sound


Sound


Sound


Sound






Mahalo
U-JAM1.R
Brüko No 1 Brüko Brüko
Sondermodell
Hulabox
Tamboulele


Sound


Sound


Sound


Sound


Sound






Fin-Der Zigarrenkisten
-ukulele
Mahalo Flying V Aloha Pineapple Brüko No. 2


Sound


Sound


Sound






Brüko
Sondermodell
Beltona
Resonatorukulele
Conrad
Ukulele


Conrad Ukulele





Meine Ukulelen - und was mir zu ihnen einfällt.

Auf dieser Seite präsentiere ich meine Ukulelen, die ich mir seit Anfang 2005 gekauft habe.
Die Ukulele ist seit dem Blockflötenunterricht in der Grundschule mein erstes Instrument gewesen und genau genommen mein erster wirklicher aktiver Zugang zu eigenem Instrumentenspiel.

 Als ich selber auf der Suche nach meinen ersten Ukulelen war, fand ich es immer hilfreich, wenn ich auf einer privaten Homepage Bilder und Berichte von den Ukulelen fand, die der Homepageeigentümer besaß. Deshalb möchte ich meine eigenen Ukulelen gerne vorstellen und habe zu diesem Zweck die obigen Fotos eingestellt und jeweils ein schlichtes Soundbeispiel aufgenommen.

Ich gestehe ein, dass ich die Soundbeispiele für begrenzt hilfreich halte, weil sie nicht den Ansprüchen wirklicher Vergleichbarkeit gerecht werden können.
So ist die Aufnahmequalität nicht sonderlich gut und klangliche Unterschiede werden wahrscheinlich nicht angemessen transportiert. Ich habe mich außerdem auf sehr einfaches Melodiespiel beschränkt – wenn man es überhaupt so nennen will. Die Bandbreite könnte also auch noch um einiges größer sein. Dahingestellt lassen will ich es zudem, wie gut und gleichmäßig ich überhaupt spiele. Da es sich um eine kleine Homepage handelt, ist allerdings auch die Möglichkeit dessen, was reingestellt werden kann „trafficmäßig“ beschränkt.
Trotzdem lässt sich durch die Soundbeispiele einiges vermitteln und irgendwie finde ich, gehört so etwas einfach dazu. Vielleicht werden meine Möglichkeiten ja noch mal ein wenig besser. Um die Ukulelen besser vorzustellen möchte ich mich im Folgenden an einer kleinen Charakterisierung der Ukulelen versuchen und mit einer persönlichen Bestenliste beginnen.

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Meine persönliche Bestenliste:

1. Beltona Resonatorukulele

   Pendennis (Sopran-Ukulele aus Mahagoni)

   Brüko Sopran Ceder (Decke Zeder, Zarge und Boden Palisander, Hals Mahagoni, Griffbrett Palisander)

   RISA (akustische Sopran-Ukulele mit Fichtendecke und Walnuss-Zarge und Boden)

   BRÜKO Sondermodell

   RISA UkeŽEllie (elektrische Solid-Sopran-Ukulele)

7. BRÜKO No 2

    BRÜKO No 1 (Ahorn Korpus)


    Flea (Sopran-Ukulele mit Korpus aus Spritzguss Thermoplast mit Kieferdecke)

       

    Brüko No. 5 (akustische Sopran-Ukulele mit Mahagoni-Korpus)

    Hulabox Tamboulele (quasi Ukulelenbanjo - Tambourin dient als Fell/Korpus)

    BRÜKO No.4 (akustische Sopran-Ukulele mit Ahorn-Korpus)

    BRÜKO flach mit Geigenwirbeln Ahorn

    Zigarrenkistenukulele (Hals BRÜKO )

    Schaepe (akustische Sopran-Ukulele aus Holz/Agathis)

17.Ko´olau Pono (akustische Sopran-Ukulele mit Mahagonie-Korpus)

     Mahalo U-JAM1.R (akustische Sopran-Ukulele mit Zeder-Korpus)

     RISA (aka „China-RISA“ mit Mahagoni-Korpus)
   
     Mahalo Flying V

     Fin-Der Plastikukulele

22./23. GEWA (akustische Sopran-Ukulele) / Conrad Ukulele

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Hier ein paar Kommentare zu den Ukulelen. Ich habe eine Untergliederung getroffen, die sich an der Rangliste orientiert, aber es gibt Querbezüge.

1.

Beltona

Nach einiger Recherche habe ich mir schließlich Anfang 2010 meinen Traum von einer Resonatorukulele erfüllt. Die sogenannten "China"-Resonatorukulelen wie Johnson und Co. wollte ich mir nicht antun, da ich bislang entweder vor allem Schlechtes gehört hatte bzw. wenig Gutes und ich die Aussicht auf reichlich Nachbesserungsarbeit nicht verlockend fand. Die National war mir zu teuer, die Kopfplatte von Mya Moe fand ich einfach zu hässlich und RISA hat ja seit einiger Zeit nur noch gewinkelte Mechaniken im Angebot, so dass ich schließlich bei Beltona gelandet bin. Außerdem fand ich den Korpus aus GFK verlockend, da Resonatorukulelen aus Metall schon ganz schöne Beile seien können. Also flugs in Neuseeland bestellt (675 Euro + 10 Euro für Bankgebühr Neuseeland + später ca. 63 Euro Zoll und Versand). Man bestellt bei Beltona am besten direkt per Email, wobei man angibt, welche Farbe und Form bzw. Größe man will, zwei, drei Monate wartet, bis sie fast fertig ist, den Preis überweist und ca. eine Woche nach Fertigstellung ein Paket bekommt. Mit im Preis inbegriffen war ein hochwertiger fester Koffer.
Ich bin sofort schwer begeistert gewesen von der Ukulele. Schöner heller, lauter, resonatortypischer Klang. Was soll man sagen, am besten hört und schaut man sich die Soundbeispiele an. Top bespielbar, wunderschöne Verarbeitung - einfach ein geniales Instrument. Vor allem bei Fingerpicking-Sachen bzw. Clawhammer und. Co. spielt sie ihre Qualitäten aus. Durch den eigenen Charakter des Klangs bietet sie ganz eigene Möglichkeiten.


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Pendennis

Mein Favorit ist die Pendennis-Ukulele. Ich habe sie 2006 von privat gekauft und ich bin nach Verkäufer-Auskunft nun der dritte Besitzer. Warum sich die bisherigen Besitzer von der Ukulele getrennt haben ist mir ein Rätsel; die Ukulele ist ein Traum.
Klang, Optik und Bespielbarkeit machen die Pendennis zu meiner Lieblings-Ukulele.
Die beiden klanglichen Spitzenreiter in meiner Liste, also die Pendennis und die RISA liegen qualitativ nicht weit auseinander. Die Pendennis wirkt auf mich brillanter, schärfer. Andererseits ist der RISA (von anderen) attestiert worden, sich „ukuleliger“ anzuhören, was damit begründet wurde, dass sie im Klang den „Ukulelen-Plong“ liefert. Damit ist wahrscheinlich eben gerade der ukulelentypische, ein wenig unfertige, weniger brillante Klang gemeint, der die Ukulele u.a. von der Gitarre abhebt. Ein Punkt, der schwerlich verhandelt werden kann.
Die Pendennis ist eine wunderschöne Ukulele, die einen wirklich wertigen Eindruck hinterlässt. Das Holz ist wunderbar fein und doch ausgeprägt gemasert und erstaunlich plastisch. Einfach faszinierend finde ich die Effekte, die unterschiedliches Licht bzw. unterschiedlich einfallendes Licht auf dem Holz hervorruft und es zwischen rot-braun und gold-braun changieren lässt.
Einziger Schwachpunkt für mich persönlich sind die ein wenig überdimensionierten Schaller-Mechaniken. Sie sehen einerseits klobig aus und bieten andererseits meiner Meinung nach keine Vorteile gegenüber z.B. den zierlicheren Mechaniken der RISA, wenn man einmal von der Ästhetik der Perlmutt-Optik absieht.
Ach ja, elektrisch verstärkt funktioniert sie natürlich auch exzellent.

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Brüko Sopran Zeder

Die akustische Brüko  Sopran mit  Zederndecke  war eine richtige Entdeckung für mich. Ich habe sie zuerst auf einer schwedischen Website entdeckt und war sofort fasziniert von ihr. Brüko bietet sie seitdem der Online-Shop eröffnet wurde auch als Sondermodell ständig an. Als ich schließlich die Gelegenheit bekam, günstig ein 2. Wahl-Modell zu ergattern, griff ich sofort zu. Nachdem ich Auqila-Nylgut-Saiten aufgezogen hatte, zeigte sie ihre volle Qualität und ich muss sagen, dass meine kühnsten Erwartungen übertroffen hat. Nachdem ich bei Eröffnung dieser Website noch die Pendennis klar auf den ersten Platz gesetzt hatte, bin ich inzwischen der Fairness und Ehrlichkeit halber dazu übergegangen, sie zusammen mit der Brüko Zeder und der RISA Sopran auf dem ersten Platz zu führen, schon alleine deswegen, weil meine Vorliebe, diese oder jene Ukulele zu spielen, von Zeit zu Zeit wechselt. Ganz klar sind aber diese drei Ukulelen momentan meine Favoriten. Die Brüko nimmt dabei einen denkwürdigen Platz ein, weil sie einerseits zwar den soliden, unaufgeregten Brüko-Charme hat, für eine Brüko aber ziemlich sexy ist und mir vor allem zurzeit für mich das Idealbild der Ukulele darstellt - wobei man zu recht kritisieren kann, dass sie nicht gerade die typische Ukelele ist (Zederndecke...). Aber irgendwie hat das Instrument eine herrliche Performance. Sei dem, wie dem sei - diese Brüko ist für mich absolut der best-buy. Kostet zur Drucklegung dieser Zeilen schlappe 180 Euro und ist jeden Cent wert - auch wenn ich nur einen Bruchteil davon bezahlt habe.


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RISA Sopran Fichte

Die akustische RISA Sopran-Ukulele stritt sich lange mit der Pendennis um den 1. Platz in meiner Rangliste und man kann nicht sagen, dass die eine schlechter wäre als die andere. Wie ich vorangehend schon angedeutet habe, ist der subjektive Eindruck maßgeblich für meine Klangbeurteilung. Und wie sich nun eine Ukulele anhören soll, tja...
Die RISA wird in ihrem Klang sicherlich entscheidend durch die Fichtendecke geprägt. Ich würde behaupten, dass die typische Ukulelendecke aus Mahagoni ist und darauf bezogen ist die RISA schon ein wenig besonders. Es gibt natürlich noch andere Ukulelen mit Fichtendecke, aber prinzipiell stellt diese Bauart eher eine (wenn auch nicht kleine) Minderheit dar, obwohl es ein sehr gutes Tonholz sein soll. Ich habe nicht viel Ahnung davon, aber die Fichtendecke dürfte verantwortlich sein für den lauten (und schönen) Klang. .
Wie oben erwähnt, ist der RISA bereits besonders „ukuleliger“ Klang attestiert worden. Dem kann ich zustimmen. Ich finde, dass man wenig von dieser Ukulele hört und das ist eigentlich schade, weil sie echt toll ist. Kann ich jedem nur empfehlen (auch mit den neuen, umgelenkten Mechaniken, die RISA jetzt verbauen lässt.)
Davon abgesehen sieht sie wirklich toll aus. Die Fichtendecke und die Walnuss-Zargen und -Decke mit Holzbinding sind in Ukulelenkreisen eine seltene Kombination. Der Hals ist aus Ahorn und hat am Kopf  Walnuss Furnier. Die Mechaniken sind einfach aber arbeiten gut. Inzwischen baut RISA an seine Ukulelen meistens gewinkelte Mechaniken und so nun auch an dieses Modell. Schade eigentlich, ich finde, dass sie dadurch viel verloren hat. Jedenfalls hat RISA damit auch einen Kunden für seine Konzertukulele mit Fichtendecke verlore, die ich schon bestellen wollte, als die Mechaniken umgestellt wurden. Pech. RISA wird es überstehen, zumal die meisten Kunden wohl umgelenkte Mechniken wollen.

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BRÜKO Sondermodell

Dieses einfach wunderschöne Instrument ist mir beim Ukuleletreffen in Winterswijk zugeflogen. Gestiftet hat es die Firma BRÜKO für eine Tombola anlässlich des 5. Jubiläums des 1. Deutschen Ukulelenclubs - dessen Mitglied ich nicht bin. Nun habe ich das gute Stück zwar nicht gewonnen, aber der unglückliche Gewinner wollte sie aus persönlichen Gründen sofort verkaufen und ich war so freundlich, ihn für die Hälfte des Neupreises vom Besitz zu erlösen. Ja, so bin ich.
Zur Beschreibung: Ukulele-Longneck. Zarge / Boden (gewölbt): Jacaranda - Decke: Fichte (spiegelverleimt) - Schalllocheinlage: Palisander - Binding: schwarz - Hals: Riegelahorn mit Palisanderfeder - Griffbrett: Palisander - Kopfplatte: Riegelahorn.
Wirklich ein sehr, sehr schönes Stück, das ausgezeichnet bespielbar ist, über einen wunderschönen, druckwollen Klang verfügt und meiner Meinung eine perfekte Ukulele ist.

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RISA UkeŽEllie

Die RISA UkeŽEllie ist nur deshalb auf dem dritten Platz gelandet, weil sie keine akustische Ukulele ist. Da sie nur unter zur Hilfenahme eines Verstärkers (laute) Klänge produziert, fällt sie ein wenig heraus aus der Klangwertung. Was ihr aber einen der vordersten Plätze sichert ist der Umstand, dass sie sehr gut verarbeitet, optimal bespielbar ist, großartig und einzigartig aussieht und man unglaublich viel Spaß mit ihr haben kann.
Ich betreibe sie über einen Roland MicroCube, der verschiedene Verstärker emulieren kann und diverse weitere Verzerr- bzw. Effekte hat. Über den Kopfhöreranschluss habe ich schon etliche vergnügliche Nachtstunden mit dem Hard-Rock-Ukulelenspiel verbracht. Witzigerweise habe ich nachts auch schon einige Male unverstärkt auf ihr herumgeklimpert. Es ist ja nicht so, dass sie unverstärkt total tonlos wäre.
Als ich diese Seite anfangs ins Internet gestellt habe, habe ich damals darauf verzichtet, ein Klangbeispiel für die Ellie reinzustellen, weil der Klang nicht zuletzt vom Verstärker abhängt und schwer mit dem einer akustischen Ukulelen zu vergleichen ist.
Da ich irgendwann mal von einem anderen Mitglied des deutschen Ukulelen-Forums gebeten wurde, ihm ein Klangbeispiel zu schicken, habe ich schließlich doch eines reingestellt. Dann aber auch gleich richtig, sprich: über den MicroCube mit verschiedenen Verzerrungen.


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Brüko No.2

Selbst wer alles hat, braucht immer mal wieder was Neues. In meinem Fall war es dann auf einmal eine Brüko No. 2. Ich bin schon in früheren Jahren immer wieder an einem Musikinstrumentengeschäft vorbei gelaufen, das eine solche No.2 im Angebot hatte und mein Gedanke war immer: man, sieht diese Brüko No. 2 daneben aus. Schrill bunt und mit einem Palmenmotiv lackiert, das nach Pappschablone und Holst-Rally-Black aussah. Aber dann kam der Tag, an dem ich im Internetforum des 1. Deutschen Ukulelenclubs las, wie jemand stolz vom Kauf seiner neuen Brüko No.2 erzählte und als ich die Bilder ansah, fand ich sie plötzlich ziemlich - tja, was soll ich sagen: vintage. Hergestellt wird sie nämlich auch nicht mehr (verständlicherweis.) Ich habe mich kurz gefragt, ob ich jetzt von allen guten Geistern verlassen worden bin, die Frage mit ja beantwortet und beschlossen, geheimniskrämerisch niemanden zu erzählen, dass ich noch eine No.2 in jenem besagten Geschäft vermutete. (Als Jäger und Sammler von Ukulelen bin ich natürlich auch ein wenig paranoid.) Ein paar Wochen später kam ich dann mal wieder bei dem (350km entfernten) Geschäft vorbei und hab dort das letzte Exemplar erstanden (85 Euro). Es ist übrigens leidlich lackiert, aber ich werte das als Originalität.
Die Ukulele hat mich dann allerdings von Klang und Bespielbarkeit qualitätiv überrascht. Neben dem Umstand, dass sie praktisch gar nichts wiegt (ich schätze < 300 Gramm) klingt sie sehr schön und recht laut. Der Klang geht eher Richtung *Plong* als Richtung Brillanz, aber ich finde ihn sehr gelungen schön.
 

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Aloha Pineapple

Die Aloha Pineapple habe ich bei einer Verlosung gewonnen, die Peter Fritz Hansen im Internetforum des 1. Deutschen Ukulelenclubs gestartet hatte.Die Decke ist von Hans Thüring ersetzt worden, nachdem Fritz sie beschädigt erworben hatte. Das restliche Holz könnte Koa sein. Hergestellt wurde sie ~1925. Ich war eigentlich - jedenfalls rein optisch - immer ein wenig skeptisch bei Pineaplle-Ukulelen, allerdings muss ich sagen, dass ich mehr als überrascht war, was für eine gute Ukulele dieses Instrument doch ist (nicht dass ich gedacht hätte, Fritz verlost Schrott - meine Güte, das doch nicht. Aber sie ist wirklich überraschend gut.) Auffällig ist, wie dünn der Hals in den oberen Bünden ist. Alles in allem lässt sich die Ukulele sehr gut spielen und mir gefällt ihr heller, gut akzentuierter Klang. Vielen Dank hier noch mal an Fritz!
 

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Brüko No.1

Die Brüko No 1 ist für mich so etwas wie ein kleiner Überraschungssieger.Das besondere an ihr ist der schlanke Korpus und die dünne schwarz-matte Lackierung, der lediglich ca 33 mm dick ist im Gegensatz z.B. zur No 5 mit ca. 56mm.  Der Grund, dass ich sie als Überraschungssieger bezeichne, liegt darin, dass sie obwohl der Korpus so geringe Tiefe aufweist und  glatt schwarz lackiert ist laut und sehr schön und eigen im Klang ist. Mein Modell hat einen Ahorn-Korpus, allerdings gibt es die No 1 auch noch mit einem Mahagoni-Korpus. Ich denke, dass für meinen Geschmack der Ahorn-Korpus vorzuziehen ist, da er im Ruf steht lauter und druckvoller zu sein als die Mahagoni-Variante und ich dies zumindest im Vergleich zu meiner No 5 (eben mit Mahagoni-Korpus) bestätigen kann. Der Klang ist sehr angenehm "ukulelige" voll und druckvoll. Es ist wirklich eine ausgezeichnete Ukulele, die sich m.E. besonders gut als Akkordbegleitung eigenet, was nicht heißen soll, dass sie nicht ebenfalls gut für das Melodiespiel geeignet ist.
 

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Flea

Die Flea ist meine erste wirklich hochwertige Ukulele gewesen, würde ich behaupten.
Sie hat ein Konstruktionsprinzip, das ihr einerseits zu einem günstigen Preis und andererseits zu einer gleichzeitig hohen Qualität verhilft. Zargen und Boden sind aus einem (bauchigen) Stück und zwar aus Spritzguss, genauso wie das Griffbrett mit den integrierten Bünden. Die Wirbel sind liegend in den Kopf eingelassen. Die Decke ist aus Kiefer laut RISA-Homepage (ich dachte früher aus Fichte). Die Konstruktionsweise aus Spritzguss sorgt dafür, dass jede Flea präzise die gleichen Maße ausweist und somit alles so sitzt wie es berechnet ist und sein soll. Der Sitz der Wirbel „im“ Kopf sorgt dafür, dass man auf eine Neigung der Kopfplatte verzichten kann. Diese beiden Punkte sorgen zusammen mit der Massenfertigung dafür, das die Flea in ihrer Preislage eine erstaunliche Qualität in Sachen Intonation und Klang vorgibt, der meiner Meinung nach von keiner Ukulele in der Preislage erreicht wird.
Optisch und ideologisch hat das natürlich Konsequenzen. „Plastik-Ukulele“ hört sich schon mal abwertend an und wenn man nicht gerade eine ausgesprochene Plastikleidenschaft pflegt, wird man die Spritzguss-Optik wahrscheinlich auch wenig ansprechend finden. Als ich die Flea das erste Mal in der Hand hatte, fand ich zudem den haptischen Eindruck des Plastikgriffbretts im Vergleich zu Holzgriffbrettern gewöhnungsbedürftig.
Was aber das wieder wett macht ist zweifellos die Bespielbarkeit, der Klang und die Lautstärke. Die Flea ist eine großartige Ukulele, die meiner Meinung nach eine perfekte Einsteigerukulele darstellt, weil sie qualitativ spitze ist und dafür sehr günstig. Andererseits ist eine Brüko 5 oder 6 auch nicht schlecht und doch günstiger. Die Form der Flea ist – neben dem Umstand, dass er wahrscheinlich mit der Produktionsweise in Verbindung steht – originell und wie ich finde stimmig. Die an der Ananasform orientierte Form des Korpus finde ich schön und gelungener als den der - größeren – Fluke, die die Konzert bzw. Tenor-Ukulele aus demselben Hause ist.

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Brüko No.5

Die Brüko No.5 habe ich mir weiland zum Geburtstag geschenkt – obwohl ich die meines Erachtens bessere – Flea bereits hatte. Aber Ukulelen kann man nicht genug haben und man muss ja mitreden können, wenn es um Brüko geht. Ich hatte zwar schon eine Brüko No.4, aber die ist aus Ahorn und außerdem keine No.5. Die 5 ist aus Mahagoni mit einem Ahornhals. Die Brüko No.5 ist für mich die Brot-und-Butter-Ukulele, quasi der VW-Käfer unter den Ukulelen. Zu nennen ist, dass sie (wie die No.4) kein extra aufgesetztes Griffbrett hat. In Deutschlands Traditions-Ukulelen-Manufaktur gefertigt, ist es eigentlich ein Muss, mindestens eine Brüko zu besitzen. Das sieht die Firma Brüko wahrscheinlich genauso.
Die Brüko No.5 ist das, was ich eine unspektakuläre, preiswerte, rundum gute Ukulele nenne. Sie ist sauber verarbeitet, ausgezeichnet bespielbar und hat einen echten Ukulelenklang. Wer (nur) eine Brüko No.5 besitzt, dem fehlt eigentlich nix (eigentlich). Der Klang ist vielleicht nicht gerade brillant – aber das muss er auch nicht sein, damit es eine Ukulele ist. Es mag ja viel sagen, dass ich die No.5 höher schätze als die (mehr als doppelt so teure) KoŽolau Pono. Darüber kann man natürlich streiten und ich will auch nicht behaupten, dass die Brüko definitiv und objektiv besser ist – mir gefällt sie nur besser.

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Hulabox Tamboulele

Wer mit seiner Ukulele auch ohne Strom viel Krach machen will, der sollte sich so etwas hier holen: eine Hulabox Tamboulele. Eigentlich ein Ukulelenbanjo, würde ich sagen, aber der reinen Lehre nach wohl doch nicht. Das wunderbare Stück, das ich besitze, kommt aus dem Hause des genialischen Hans Thüring, der inzwischen praktisch den gesamten Erdball mit allerlei Instrumenten beliefert, die er zum Teil selbst baut, konstruiert, repariert, spielt und und und. Der Begriff Tausendsassa trifft auf ihn in jeder Beziehung zu, schließlich ist auch dies nur ein Ausschnitt seines Schaffens. Und Herr Thüring hat der Welt auch diese Tamboulele geschenkt bzw. mir verkauft. Als der Paketdienst sie geliefert hat, habe ich mich gefreut wie ein Schnitzel. Wirklich ein Superding. Klingt gut, ist saulaut und lässt sich sehr gut bespielen. (man muss allerdings bedenken, dass das Klangfell ein Tambourin ist bzw. war, also sollte man keine Finesse erwarten, sondern ein hartes, kehliges PLONG, das es in sich hat). Ein großartiges Instrument, das viel Spaß macht. Das perkussive Moment der Ukulele kommt hier noch stärker zum Tragen, besonders durch den extremen Klang - und natürlich durch die beachtliche Lautstärke, hat es eine ganz eigene Berechtigung. Es eröffnet dem Spieler auch im Zusammenspiel mit anderen Instrumenten neue Perspektiven. Man sollte höchsten darauf achte, dass unter den Zuhörern niemand mit empfindlichen Ohren ist. Wem schon herkömmliche Ukulelen die Ohren klirren lassen, wird die Tamboulele absolut waffenscheinpflichtig finden.


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Brüko No.4

Hier kommt mein persönlicher Preisleistungssieger: die Brüko No.4. Das liegt daran, dass ich sie auf dem Flohmarkt für 5 Euro gekauft habe. Zwar fehlten zwei Wirbel und natürlich die Saiten, aber das ist bei dem Preis ja wohl noch zu verkraften.
Die Brüko No.4 gibt es – wenn ich nicht irre – nicht mehr im regulären Brüko Angebot.
Sie ist komplett aus Ahorn und hat einen gewölbten Rücken. Auffällig ist ihr geringes Gewicht (<300 Gramm). Die No. 4 ist – wenn man vom gewölbten Rücken absieht, eine schlichte Ukulele, sie hat – wie die No.5 – kein aufgesetztes Griffbrett. Sie hat einen schönen, eigenen Klang. Nichts überragendes, aber sie spricht mich immer noch mehr an als die Pono (siehe unten.) Optisch ist sie mit ihrer Sunburst-Optik nicht unbedingt wunderschön, aber eigen und gefällig. Persönlich hätte ich auf die Schattierungslackierung verzichtet. Aber was sollŽs.
 

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Brüko Sondermodell "Mittelalter"

Wer über eine wenig Geschmack und Stilsicherheit verfügt,  Ehre im  Leib hat und nicht von allen guten Geistern verlassen ist, der zieht Ukulelen mit geraden, stehenden Mechaniken umgelenkten um. Umgelenkte Mechniken sind war für Leute, die eigentlich lieber Gitarre spielen möchten, aber so cool sein möchten, wie es eben Ukulelenspieler einmal sind. (Wenn man konsequent ist, dann spielt und besitzt man sowieso vor allem bzw. ausschließlich Sopran-Ukulelen und hält sich von anderen Größen fern - aber es muss ja jeder selber wissen, was er von sich hält! Sollte sich jemals eine Konzert-Ukulele auf diese Site verirren, dann nur zu Vergleichszwecken oder aus so unseligen Gründen, die mir zu einer Pono mit umgelenkten Mechaniken verholfen haben. Die Mahalo Flying V habe ich geschenkt bekommen. Dafür kann ich nichts. Schlimme Sache.
Aber kommen wir zum eigentlichen Thema der Rubrik:
Eine flache Brüko mit Geigenwirbeln. Flache Ukulelen sind natürlich auch nicht die reine Lehre, aber wir sind hier ja nicht bei den Ukulelen-Taliban... Naja, nur in der Nähe. Jedenfalls hatte ich mal wieder die Chance, ein Schnäppchen zu machen und ergatterte dieses exklusive Sondermodell aus dem Hause Brüko für Žn Appel und Žn Ei. Ich sag lieber nicht, wie billig, weil der Preis genau so unverschämt niedrig bei der Brüko Zeder war und mir das irgendwann alles peinlich wird, was ich abstaube (ich bin nämlich nicht wirklich geizig, sondern einfach arm und muss sehr preisbewußt sein.)
Es ist Fakt, dass man, wenn man es drauf hat, Ukulelen mit direkten Wirbeln genauso leicht stimmen kann wie mit umgelenkten Wirbeln - höchstens schneller. Die Stimmung halten sie auch lang genug und schließlich kostet Stimmen ja kein Geld (sic!).
Wenn man also Verfechter der orthodoxen Ukulelenlehre ist, kommt man irgendwann auf den Gedanken, es den ganzen umgelenkte-Wirbel-sind-viel-besser-Heinis mal zu zeigen und sich eine Geigenwirbel-Ukulele zu holen, um zu beweisen, dass sogar diese technische Schlichtheit mehr als genügt, leicht zu stimmen und stimmstabil ist.
Ich sage dazu nur soviel: Es ist was für Liebhaber.
Klanglich ist es eine typische flache Ahorn-Brüko. Nicht umwerfend im Klang, aber solide, laut und schön.


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Zigarrenkistenukulele

Und dann habe ich da noch eine Zigarrenkistenukulele. Ich weiß nicht warum, aber irgendwie übt diese Art Ukulele scheinbar einen großen Reiz auf Ukulelisten aus. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass jeder eine haben will. Ich weiß nicht genau, woran es liegt. Aber auch diese hier ist ein schönes Stück und wurde von Hans Thüring gebaut, was für Qualität spricht. Da eine Zigarrenkiste nicht in erster Linie für den hiesigen Zweck gebaut wird, darf man nicht die edelsten und feinsten Tonhölzer erwarten, allerdings sind Ukulelen, als außerhalb jeder Vergleichbarkeit mit anderen Instrumenten stehende Himmelsgeschenke nicht auf solche Dinge angewiesen, um eine gute Ukulele zu sein.
Jedenfalls ist diese hier (wohl nicht zuletzt aufgrund des verwendeten Brüko-Halses) sehr gut bespielbar, intoniert sauber und klingt hell, klar, nicht zu leise und macht viel Spaß. Außerdem kann man sie immer noch aufklappen und irgendwas rein tun. Zum Beispiel Zigarren. Tolles Ding!

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Schaepe

Die Schaepe ist eigentlich unberechtigterweise soweit hinten gelandet, wenn ich ehrlich bin. Sie ist so günstig, dass man sie eigentlich schon als hinterher geworfen bezeichnen muss. Sie ist eine waschechte Billig-Ukulele und der eigentliche Witz ist, dass sie für die paar Euro, die sie kostet ziemlich gut ist. Intonation, Klang, Bespielbarkeit sind wesentlich besser als man es jemals für das Geld erwarten kann. Man sollte sich vielleicht lieber nicht die Produktionsbedingungen vorstellen, zu denen solche Preise möglich sind.
Optisch ist sie nicht besonders ansehnlich. Hochglanzlackiertes (Sperr?-)Holz, wenn ich nicht irre. Naja, irgendwo muss ja gespart werden. Ehrlich gesagt ist es mir ein Rätsel, wie diese Ukulele sich bei der Billig-Optik und dem Mini-Preis so gut anhören kann. Wie hat KoŽolau es bei der Pono geschafft, für den 12-fachen Preis so wenig rauszuholen?

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KoŽolau Pono

Zur Pono bin ich gekommen wie die Jungfrau zum Kind. Eigentlich wollte ich eine (matt lackierte) Bushman Jenny bestellen. Die kam aber – aufgrund der legendären Bushman-Lieferzeiten – nicht an den Laden und somit bekam ich stattdessen eine Pono angeboten. Eigentlich hätte es eine matte Pono sein sollen, aber die kam auch nicht an den Laden und außerdem hätte es eine Pono mit Binding (wunderschön!) sein sollen – aber die gab es dann in dem Laden nicht mehr und ich bekam eine bindinglose (seufz) hochglanzlackierte (seufz) Pono (mit pono-typischen gewinkelten Mechaniken). Wenn ich zwei Dinge nicht mag, dann sind es gewinkelte Mechaniken und Hochglanzlackierung. Aber was soll man machen. Da ich ja Ukulelen sammele, dachte ich mir, ist es vielleicht ganz gut, auch von Ukulelen ein Exemplar zu haben, die man nicht so toll findet, quasi der Vollständigkeit wegen (ja, ich weiß, ist Unsinn, dann müsste ich ja alle Ukulelen habe, die es gibt. Aber das möchte ich ja eigentlich auch. Aber vielleicht doch erst die schönen, tollen.)
Was aber Sinn macht (in meiner Logik) ist, auch Ukulelen zu besitzen, die man nicht toll findet, damit man belegen kann, warum man sie nicht toll findet, sondern was schlecht daran ist.
Also zuerst einmal: die gewinkelten Mechaniken dieser Pono, die ich besitze, sind zwar prinzipiell schön, weil hochglanzvernickelt, haben aber zu viel Spiel und sind deswegen sehr unexakt und machen das Einstellen viel schwieriger als bei dem nächst-schlechteren Modell das ich besitze. Ja, die Mechaniken der Pono lassen sich von allen Ukulelen, die ich besitze am schlechtesten einstellen und das ist wirklich sehr traurig.
Der Klang der Pono ist hell und schön, aber leider (wegen des dicken Lacks) leise. Sie hört sich beim Melodiespiel (Zupfen) gut an, eigentlich schön. Beim Akkordschrammeln fällt sie aber weit ab und ist für meinen Geschmack viel zu leise und dünn. Ich spiele die Pono nur selten, weil ich sie weder gerne anfasse (fühlt sich wegen des Lacks mehr nach Plastik an als die Flea), noch gerne oder lange spiele. Außerdem hat die Korpusform was gitarrenmäßiges (iiiih!).Ab und zu macht sie mir ein wenig Spaß, aber verglichen mit dem relativ hohen Preis im Vergleich zu Flea oder Brüko No.5 ist sie ein Fehlkauf gewesen. Aber trotzdem werde ich sie behalten. Ich hörte, dass die neueren Serien qualitativ hochwertiger sein sollen.



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Mahalo U-JAM1.R

Die folgenden Plätze teilen sich die Mahalo und die „China-RISA“. Hier wollte ich nicht viel differenzieren. Und ich will es kurz machen.
Die Mahalo habe ich mir mal im Vorbeigehend quasi in Amsterdam für wenig Geld gekauft. Andere kaufen sich Gras in Amsterdam, meinereiner eine Ukulele. Jedem seine Droge!
Sie ist nichts besonderes, ein wenig lieblos gemacht könnte man sagen, wenn man sich z.B. den Halsansatz am Korpus anschaut und andere Einzelheiten, aber schlimm ist das nicht. Interessanterweise ist sie die einzige rein akustische Ukulele, die ich besitze, die mit einem Gurtknopf unten am Korpus ausgestattet ist. Die Decke ist aus Zeder, was eigentlich ein gutes Tonholz sein soll, aber man merkt wenig davon, was wohl nicht zuletzt auch an der ungünstigen Brückenposition liegt, die zu weit von der breitesten Stelle der Decke weg sitzt, um effektiv arbeiten zu können. Die Saitenlage ist ziemlich tief und deshalb eignet sich die Mahalo besser zum Akkordschrammeln als zum Zupfen. Sie hört sich nicht wirklich schlecht an, ist aber ein leise und intoniert auch mäßig. Naja, ich hatte eine schlechte Woche damals und brauchte eine neue Ukulele um besser drauf zu kommen. Hat geholfen.

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"China"-RISA

Die Mahagoni RISA (aka „China-RISA“), war meine zweite Ukulele überhaupt und damals hielt ich sie für ein tolles Instrument. Naja, man kommt eben dumm auf die Welt…
Aber richtig schlecht finde ich sie nach wie vor nicht, allerdings habe ich mir als nächste Ukulele die Flea gekauft und damit war mir klar, dass noch einiges geht. Optisch hat sie mir von Anfang an gut gefallen und tut es eigentlich noch immer. Ich muss dazu auch sagen, dass meine erste Ukulele die letztplatzierte GEWA war – und die ist nun wirklich nix berühmtes. Da hatte die RISA leichtes Spiel.
RISA hat diese Ukulele seit geraumer Zeit nicht mehr im Angebot und tut sicherlich gut daran, unter eigenem Namen nur noch hochwertige Ukulelen produzieren zu lassen. Der Imagepflege dürfte es gut getan haben und kaufmännisch in verschiedener Hinsicht ratsam gewesen sein.

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Mahalo Flying V

Mahalo Flying V zählt nicht gerade zu den Vertretern der reinen Ukulelenlehre. Sie hat umgelenkte Mechaniken und der Korpus ist der Gibson Flying V Gitarre nachempfunden. Da die Gibson eine Solid-Body-E-Gitarre ist, die Mahalo-Ukulele aber eine akustische Ukulele, muss man eine grundsätzlich mäßige Akustik in Kauf nehmen. Aber diese Ukulele kommt ja sowieso eher aus der Spaßfraktion. Sie klingt nicht schlecht, aber recht leise und intoniert mäßig.


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Fin-Der Plastikukulele

Und damit kommen wir zur "Fin-Der Diamond Head Hawaiian Ukulele". Ich wollte immer schon einen Vollplastikukulele habe und als ich die Chance erhielt, habe ich sofort zugegriffen. Die Fin-Der ist ursprünglich so um 1950 herausgekommen und hat Patentwirbel, die nicht, wie sonst bei Friktionswirbeln üblich, per Schraube in der Spannung verstellt werden können. Ich weiß nicht, wie das in diesem Fall genau funktioniert oder funktionieren soll. Es klappt auch recht gut, d.h. dass drei von vier Wirbeln die Spannung gut und einer mäßig hält, was natürlich eigentlich nichts taugt, da ja alle stramm sitzen müssen, damit man seinen Spaß hat. Nachdem ich mit ein wenig Paketschnur nachgeholfen habe, funktioniert das nun besser.
Man soll es nicht glauben, aber die Ukulele hat einen saustarken Klang. Irgendwie klingt sie extrem ukulelig, finde ich. Hell und laut. Was ein echtes Problem ist, ist die Saitenlage, die so hoch ist, dass kleingewachsene Zeitgenossen darunter Limbo tanzen können. Das tut der Bespielbarkeit einigen Abbruch, denn man muss schon gut zielen, damit die Saiten, gedrückt von der Fingerkuppe, auf ihrem weiten Weg hinab zum Griffbrett nicht abrutschen. Ja, seien wir ehrlich, die Bespielbarkeit ist schlecht. Aber die Ukulele ist ziemlich "vintage", klingt lustig und ist halt ein rechtes Sammlerstück. Aufgrund der Bespielbarkeit und mäßigen Wirbel weit unten angesiedelt, aber eigentlich ein tolles Ding.



22
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GEWA

Und damit komme ich zu dem heimlichen Star dieser Rangliste, meiner ersten Ukulele, die ich zusammen mit dem schlechten Ukulele-Lehrbuch „Ukulele Total“ im Set gekauft habe. Als ich sie im Internet bestellt habe, wurde sie damals als „hochwertige Holz-Ukulele“ beworben. Was für eine Frechheit! So dreist wird selbst in der Werbung oder bei Wahlversprechen selten gelogen.
Die Ukulele ist vieles, aber garantiert nicht hochwertig. Billig und schlecht, minderwertig und schäbig wären zutreffendere Attribute. Weder die Ukulele, noch das zusammen mit ihr erworbene Buch taugen viel. Der Klang ist dünn – die original drauf gespannten Saiten sind schlecht. Sie dürften aus dem Angelzubehör stammen - böse Zungen unken, dass da die meisten Saiten tatsächlich herkommen - trotzdem gibt es Unterschiede. Die Bespielbarkeit ist mäßig. Es lohnt sich eigentlich nicht, allzu viele Worte darüber zu verlieren.
Die Optik geht in Ordnung, wenn man meint, dass Ukulelen so aussehen sollen – aber wer meint das schon. Na gut, als ich sie mir damals zulegte, hatte ich noch nicht viele Ukulelen gesehen.
Sie müsste aus Sperrholz sein, jedenfalls nehme ich das an; alles andere würde auch weitere Erklärungen nötig machen, wieso der Klang so dünn ist. Der Lack ist nämlich nicht zu dick und Hässlichkeit versaut ja eigentlich den Klang nicht, oder?
Aber ich will ehrlich sein: dieser Ukulele bzw. dem Set ist es letztlich zu verdanken, dass ich der Ukulele als Instrument komplett verfallen bin und schon viele schöne, glückliche Stunden gehabt habe und weiterhin habe.

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23. 

Conrad Ukulele

Und zum Schluß noch eine Ukulele vom Elektronikhändler Conrad. Ich habe die Ukulele geschenkt bekommen und über Geschenke soll man ja nicht schlecht reden...