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Meine
Ukulelen |
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Pendennis |
RISA |
Brüko No 5 |
Brüko No 4 |
Flea |
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Pono |
"China-RISA" |
Schaepe |
GEWA |
RISA Uke´Ellie |
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Mahalo U-JAM1.R |
Brüko No 1 | Brüko |
Brüko Sondermodell |
Hulabox Tamboulele |
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| Fin-Der |
Zigarrenkisten -ukulele |
Mahalo Flying V | Aloha Pineapple | Brüko No. 2 |
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Brüko Sondermodell |
Beltona Resonatorukulele |
Conrad Ukulele |
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Meine Ukulelen - und was mir zu ihnen einfällt. Auf dieser Seite präsentiere ich meine Ukulelen, die ich
mir seit Anfang 2005 gekauft habe. Als ich selber auf der Suche nach meinen ersten Ukulelen war, fand ich es immer hilfreich, wenn ich auf einer privaten Homepage Bilder und Berichte von den Ukulelen fand, die der Homepageeigentümer besaß. Deshalb möchte ich meine eigenen Ukulelen gerne vorstellen und habe zu diesem Zweck die obigen Fotos eingestellt und jeweils ein schlichtes Soundbeispiel aufgenommen. Ich gestehe ein, dass ich die Soundbeispiele für begrenzt
hilfreich halte, weil sie nicht den Ansprüchen wirklicher
Vergleichbarkeit gerecht werden können. ----
Meine persönliche Bestenliste: 1. Beltona Resonatorukulele Pendennis (Sopran-Ukulele aus Mahagoni) Brüko
Sopran Ceder (Decke Zeder, Zarge und Boden Palisander, Hals
Mahagoni, Griffbrett Palisander) BRÜKO Sondermodell RISA UkeŽEllie (elektrische Solid-Sopran-Ukulele) 7.
BRÜKO No 2
Flea (Sopran-Ukulele mit Korpus aus Spritzguss Thermoplast mit Kieferdecke)
Brüko
No. 5 (akustische Sopran-Ukulele mit Mahagoni-Korpus) BRÜKO No.4 (akustische Sopran-Ukulele mit Ahorn-Korpus) BRÜKO flach mit Geigenwirbeln Ahorn Zigarrenkistenukulele (Hals BRÜKO ) Schaepe (akustische Sopran-Ukulele aus Holz/Agathis) 17.Ko´olau Pono (akustische Sopran-Ukulele mit Mahagonie-Korpus) Mahalo U-JAM1.R (akustische Sopran-Ukulele mit Zeder-Korpus) RISA
(aka „China-RISA“ mit Mahagoni-Korpus) Fin-Der Plastikukulele 22./23. GEWA (akustische Sopran-Ukulele) / Conrad Ukulele ---- Hier ein paar Kommentare zu den Ukulelen. Ich habe eine Untergliederung getroffen, die sich an der Rangliste orientiert, aber es gibt Querbezüge. 1. Nach
einiger Recherche habe ich mir schließlich Anfang 2010
meinen Traum von einer Resonatorukulele erfüllt. Die
sogenannten "China"-Resonatorukulelen wie Johnson und
Co. wollte ich mir nicht antun, da ich bislang entweder vor allem
Schlechtes gehört hatte bzw. wenig Gutes und
ich die Aussicht auf reichlich Nachbesserungsarbeit nicht
verlockend fand. Die National war mir zu teuer, die Kopfplatte von
Mya Moe fand ich einfach zu hässlich und RISA hat ja seit
einiger Zeit nur noch gewinkelte Mechaniken im Angebot, so dass
ich schließlich bei Beltona gelandet bin. Außerdem
fand ich den Korpus aus GFK verlockend, da Resonatorukulelen aus
Metall schon ganz schöne Beile seien können. Also flugs
in Neuseeland bestellt (675 Euro + 10 Euro für Bankgebühr
Neuseeland + später ca. 63 Euro Zoll und Versand). Man
bestellt bei Beltona am besten direkt per Email, wobei man angibt,
welche Farbe und Form bzw. Größe man will, zwei, drei
Monate wartet, bis sie fast fertig ist, den Preis überweist
und ca. eine Woche nach Fertigstellung ein Paket bekommt. Mit im
Preis inbegriffen war ein hochwertiger fester Koffer.
Mein Favorit ist die Pendennis-Ukulele. Ich habe sie 2006 von
privat gekauft und ich bin nach Verkäufer-Auskunft nun der
dritte Besitzer. Warum sich die bisherigen Besitzer von der
Ukulele getrennt haben ist mir ein Rätsel; die Ukulele ist
ein Traum. --- Brüko Sopran Zeder Die akustische Brüko Sopran mit Zederndecke war eine richtige Entdeckung für mich. Ich habe sie zuerst auf einer schwedischen Website entdeckt und war sofort fasziniert von ihr. Brüko bietet sie seitdem der Online-Shop eröffnet wurde auch als Sondermodell ständig an. Als ich schließlich die Gelegenheit bekam, günstig ein 2. Wahl-Modell zu ergattern, griff ich sofort zu. Nachdem ich Auqila-Nylgut-Saiten aufgezogen hatte, zeigte sie ihre volle Qualität und ich muss sagen, dass meine kühnsten Erwartungen übertroffen hat. Nachdem ich bei Eröffnung dieser Website noch die Pendennis klar auf den ersten Platz gesetzt hatte, bin ich inzwischen der Fairness und Ehrlichkeit halber dazu übergegangen, sie zusammen mit der Brüko Zeder und der RISA Sopran auf dem ersten Platz zu führen, schon alleine deswegen, weil meine Vorliebe, diese oder jene Ukulele zu spielen, von Zeit zu Zeit wechselt. Ganz klar sind aber diese drei Ukulelen momentan meine Favoriten. Die Brüko nimmt dabei einen denkwürdigen Platz ein, weil sie einerseits zwar den soliden, unaufgeregten Brüko-Charme hat, für eine Brüko aber ziemlich sexy ist und mir vor allem zurzeit für mich das Idealbild der Ukulele darstellt - wobei man zu recht kritisieren kann, dass sie nicht gerade die typische Ukelele ist (Zederndecke...). Aber irgendwie hat das Instrument eine herrliche Performance. Sei dem, wie dem sei - diese Brüko ist für mich absolut der best-buy. Kostet zur Drucklegung dieser Zeilen schlappe 180 Euro und ist jeden Cent wert - auch wenn ich nur einen Bruchteil davon bezahlt habe.
Die akustische RISA Sopran-Ukulele stritt sich lange mit der
Pendennis um den 1. Platz in meiner Rangliste und man kann nicht
sagen, dass die eine schlechter wäre als die andere. Wie ich
vorangehend schon angedeutet habe, ist der subjektive Eindruck
maßgeblich für meine Klangbeurteilung. Und wie sich nun
eine Ukulele anhören soll, tja... --- BRÜKO Sondermodell Dieses einfach wunderschöne Instrument ist
mir beim Ukuleletreffen in Winterswijk zugeflogen. Gestiftet hat
es die Firma BRÜKO für eine Tombola anlässlich des
5. Jubiläums des 1. Deutschen Ukulelenclubs - dessen Mitglied
ich nicht bin. Nun habe ich das gute Stück zwar nicht
gewonnen, aber der unglückliche Gewinner wollte sie aus
persönlichen Gründen sofort verkaufen und ich war so
freundlich, ihn für die Hälfte des Neupreises vom Besitz
zu erlösen. Ja, so bin ich. Die RISA UkeŽEllie ist nur deshalb auf dem dritten Platz
gelandet, weil sie keine akustische Ukulele ist. Da sie nur unter
zur Hilfenahme eines Verstärkers (laute) Klänge
produziert, fällt sie ein wenig heraus aus der Klangwertung.
Was ihr aber einen der vordersten Plätze sichert ist der
Umstand, dass sie sehr gut verarbeitet, optimal bespielbar ist,
großartig und einzigartig aussieht und man unglaublich viel
Spaß mit ihr haben kann.
--- Selbst wer alles hat,
braucht immer mal wieder was Neues. In meinem Fall war es dann auf
einmal eine Brüko No. 2. Ich bin schon in früheren
Jahren immer wieder an einem Musikinstrumentengeschäft vorbei
gelaufen, das eine solche No.2 im Angebot hatte und mein Gedanke
war immer: man, sieht diese Brüko No. 2 daneben aus. Schrill
bunt und mit einem Palmenmotiv lackiert, das nach Pappschablone
und Holst-Rally-Black aussah. Aber dann kam der Tag, an dem ich im
Internetforum des 1. Deutschen Ukulelenclubs las, wie jemand stolz
vom Kauf seiner neuen Brüko No.2 erzählte und als ich
die Bilder ansah, fand ich sie plötzlich ziemlich - tja, was
soll ich sagen: vintage. Hergestellt wird sie nämlich auch
nicht mehr (verständlicherweis.) Ich habe mich kurz gefragt,
ob ich jetzt von allen guten Geistern verlassen worden bin, die
Frage mit ja beantwortet und beschlossen, geheimniskrämerisch
niemanden zu erzählen, dass ich noch eine No.2 in jenem
besagten Geschäft vermutete. (Als Jäger und Sammler von
Ukulelen bin ich natürlich auch ein wenig paranoid.) Ein paar
Wochen später kam ich dann mal wieder bei dem (350km
entfernten) Geschäft vorbei und hab dort das letzte Exemplar
erstanden (85 Euro). Es ist übrigens leidlich lackiert, aber
ich werte das als Originalität. --- Die Aloha Pineapple habe
ich bei einer Verlosung gewonnen, die Peter Fritz Hansen im
Internetforum des 1. Deutschen Ukulelenclubs gestartet hatte.Die
Decke ist von Hans Thüring ersetzt worden, nachdem Fritz sie
beschädigt erworben hatte. Das restliche Holz könnte Koa
sein. Hergestellt wurde sie ~1925. Ich war eigentlich - jedenfalls
rein optisch - immer ein wenig skeptisch bei Pineaplle-Ukulelen,
allerdings muss ich sagen, dass ich mehr als überrascht war,
was für eine gute Ukulele dieses Instrument doch ist (nicht
dass ich gedacht hätte, Fritz verlost Schrott - meine Güte,
das doch nicht. Aber sie ist wirklich überraschend gut.)
Auffällig ist, wie dünn der Hals in den oberen Bünden
ist. Alles in allem lässt sich die Ukulele sehr gut spielen
und mir gefällt ihr heller, gut akzentuierter Klang. Vielen
Dank hier noch mal an Fritz! --- Die Brüko No 1 ist
für mich so etwas wie ein kleiner Überraschungssieger.Das
besondere an ihr ist der schlanke Korpus und die dünne
schwarz-matte Lackierung, der lediglich ca 33 mm dick ist im
Gegensatz z.B. zur No 5 mit ca. 56mm. Der Grund, dass ich
sie als Überraschungssieger bezeichne, liegt darin, dass sie
obwohl der Korpus so geringe Tiefe aufweist und glatt
schwarz lackiert ist laut und sehr schön und eigen im Klang
ist. Mein Modell hat einen Ahorn-Korpus, allerdings gibt es die No
1 auch noch mit einem Mahagoni-Korpus. Ich denke, dass für
meinen Geschmack der Ahorn-Korpus vorzuziehen ist, da er im Ruf
steht lauter und druckvoller zu sein als die Mahagoni-Variante und
ich dies zumindest im Vergleich zu meiner No 5 (eben mit
Mahagoni-Korpus) bestätigen kann. Der Klang ist sehr angenehm
"ukulelige" voll und druckvoll. Es ist wirklich eine
ausgezeichnete Ukulele, die sich m.E. besonders gut als
Akkordbegleitung eigenet, was nicht heißen soll, dass sie
nicht ebenfalls gut für das Melodiespiel geeignet ist. --- Die Flea ist meine erste wirklich hochwertige Ukulele gewesen,
würde ich behaupten. --- Die Brüko No.5 habe ich mir weiland zum Geburtstag
geschenkt – obwohl ich die meines Erachtens bessere –
Flea bereits hatte. Aber Ukulelen kann man nicht genug haben und
man muss ja mitreden können, wenn es um Brüko geht. Ich
hatte zwar schon eine Brüko No.4, aber die ist aus Ahorn und
außerdem keine No.5. Die 5 ist aus Mahagoni mit einem
Ahornhals. Die Brüko No.5 ist für mich die
Brot-und-Butter-Ukulele, quasi der VW-Käfer unter den
Ukulelen. Zu nennen ist, dass sie (wie die No.4) kein extra
aufgesetztes Griffbrett hat. In Deutschlands
Traditions-Ukulelen-Manufaktur gefertigt, ist es eigentlich ein
Muss, mindestens eine Brüko zu besitzen. Das sieht die Firma
Brüko wahrscheinlich genauso. --- Hulabox Tamboulele Wer mit seiner Ukulele auch ohne Strom viel Krach machen will, der sollte sich so etwas hier holen: eine Hulabox Tamboulele. Eigentlich ein Ukulelenbanjo, würde ich sagen, aber der reinen Lehre nach wohl doch nicht. Das wunderbare Stück, das ich besitze, kommt aus dem Hause des genialischen Hans Thüring, der inzwischen praktisch den gesamten Erdball mit allerlei Instrumenten beliefert, die er zum Teil selbst baut, konstruiert, repariert, spielt und und und. Der Begriff Tausendsassa trifft auf ihn in jeder Beziehung zu, schließlich ist auch dies nur ein Ausschnitt seines Schaffens. Und Herr Thüring hat der Welt auch diese Tamboulele geschenkt bzw. mir verkauft. Als der Paketdienst sie geliefert hat, habe ich mich gefreut wie ein Schnitzel. Wirklich ein Superding. Klingt gut, ist saulaut und lässt sich sehr gut bespielen. (man muss allerdings bedenken, dass das Klangfell ein Tambourin ist bzw. war, also sollte man keine Finesse erwarten, sondern ein hartes, kehliges PLONG, das es in sich hat). Ein großartiges Instrument, das viel Spaß macht. Das perkussive Moment der Ukulele kommt hier noch stärker zum Tragen, besonders durch den extremen Klang - und natürlich durch die beachtliche Lautstärke, hat es eine ganz eigene Berechtigung. Es eröffnet dem Spieler auch im Zusammenspiel mit anderen Instrumenten neue Perspektiven. Man sollte höchsten darauf achte, dass unter den Zuhörern niemand mit empfindlichen Ohren ist. Wem schon herkömmliche Ukulelen die Ohren klirren lassen, wird die Tamboulele absolut waffenscheinpflichtig finden.
Hier kommt mein persönlicher Preisleistungssieger: die
Brüko No.4. Das liegt daran, dass ich sie auf dem Flohmarkt
für 5 Euro gekauft habe. Zwar fehlten zwei Wirbel und
natürlich die Saiten, aber das ist bei dem Preis ja wohl noch
zu verkraften. --- Wer über eine wenig Geschmack und
Stilsicherheit verfügt, Ehre im Leib hat und
nicht von allen guten Geistern verlassen ist, der zieht Ukulelen
mit geraden, stehenden Mechaniken umgelenkten um. Umgelenkte
Mechniken sind war für Leute, die eigentlich lieber Gitarre
spielen möchten, aber so cool sein möchten, wie es eben
Ukulelenspieler einmal sind. (Wenn man konsequent ist, dann spielt
und besitzt man sowieso vor allem bzw. ausschließlich
Sopran-Ukulelen und hält sich von anderen Größen
fern - aber es muss ja jeder selber wissen, was er von sich hält!
Sollte sich jemals eine Konzert-Ukulele auf diese Site verirren,
dann nur zu Vergleichszwecken oder aus so unseligen Gründen,
die mir zu einer Pono mit umgelenkten Mechaniken verholfen haben.
Die Mahalo Flying V habe ich geschenkt bekommen. Dafür kann
ich nichts. Schlimme Sache. --- Und dann habe ich da noch
eine Zigarrenkistenukulele. Ich weiß nicht warum, aber
irgendwie übt diese Art Ukulele scheinbar einen großen
Reiz auf Ukulelisten aus. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass
jeder eine haben will. Ich weiß nicht genau, woran es liegt.
Aber auch diese hier ist ein schönes Stück und wurde von
Hans Thüring gebaut, was für Qualität spricht. Da
eine Zigarrenkiste nicht in erster Linie für den hiesigen
Zweck gebaut wird, darf man nicht die edelsten und feinsten
Tonhölzer erwarten, allerdings sind Ukulelen, als außerhalb
jeder Vergleichbarkeit mit anderen Instrumenten stehende
Himmelsgeschenke nicht auf solche Dinge angewiesen, um eine gute
Ukulele zu sein. ---
Schaepe Die Schaepe ist eigentlich unberechtigterweise
soweit hinten gelandet, wenn ich ehrlich bin. Sie ist so günstig,
dass man sie eigentlich schon als hinterher geworfen bezeichnen
muss. Sie ist eine waschechte Billig-Ukulele und der eigentliche
Witz ist, dass sie für die paar Euro, die sie kostet ziemlich
gut ist. Intonation, Klang, Bespielbarkeit sind wesentlich besser
als man es jemals für das Geld erwarten kann. Man sollte sich
vielleicht lieber nicht die Produktionsbedingungen vorstellen, zu
denen solche Preise möglich sind. --- Zur Pono bin ich gekommen wie die Jungfrau zum Kind. Eigentlich
wollte ich eine (matt lackierte) Bushman Jenny bestellen. Die kam
aber – aufgrund der legendären Bushman-Lieferzeiten –
nicht an den Laden und somit bekam ich stattdessen eine Pono
angeboten. Eigentlich hätte es eine matte Pono sein sollen,
aber die kam auch nicht an den Laden und außerdem hätte
es eine Pono mit Binding (wunderschön!) sein sollen –
aber die gab es dann in dem Laden nicht mehr und ich bekam eine
bindinglose (seufz) hochglanzlackierte (seufz) Pono (mit
pono-typischen gewinkelten Mechaniken). Wenn ich zwei Dinge nicht
mag, dann sind es gewinkelte Mechaniken und Hochglanzlackierung.
Aber was soll man machen. Da ich ja Ukulelen sammele, dachte ich
mir, ist es vielleicht ganz gut, auch von Ukulelen ein Exemplar zu
haben, die man nicht so toll findet, quasi der Vollständigkeit
wegen (ja, ich weiß, ist Unsinn, dann müsste ich ja
alle Ukulelen habe, die es gibt. Aber das möchte ich ja
eigentlich auch. Aber vielleicht doch erst die schönen,
tollen.)
--- Die folgenden Plätze teilen sich die Mahalo und
die „China-RISA“. Hier wollte ich nicht viel
differenzieren. Und ich will es kurz machen. --- "China"-RISA Die Mahagoni RISA (aka „China-RISA“), war meine
zweite Ukulele überhaupt und damals hielt ich sie für
ein tolles Instrument. Naja, man kommt eben dumm auf die
Welt… --- Mahalo Flying V Mahalo Flying V zählt nicht gerade zu den Vertretern der reinen Ukulelenlehre. Sie hat umgelenkte Mechaniken und der Korpus ist der Gibson Flying V Gitarre nachempfunden. Da die Gibson eine Solid-Body-E-Gitarre ist, die Mahalo-Ukulele aber eine akustische Ukulele, muss man eine grundsätzlich mäßige Akustik in Kauf nehmen. Aber diese Ukulele kommt ja sowieso eher aus der Spaßfraktion. Sie klingt nicht schlecht, aber recht leise und intoniert mäßig.
Und damit kommen wir zur
"Fin-Der Diamond Head Hawaiian Ukulele". Ich wollte
immer schon einen Vollplastikukulele habe und als ich die Chance
erhielt, habe ich sofort zugegriffen. Die Fin-Der ist ursprünglich
so um 1950 herausgekommen und hat Patentwirbel, die nicht, wie
sonst bei Friktionswirbeln üblich, per Schraube in der
Spannung verstellt werden können. Ich weiß nicht, wie
das in diesem Fall genau funktioniert oder funktionieren soll. Es
klappt auch recht gut, d.h. dass drei von vier Wirbeln die
Spannung gut und einer mäßig hält, was natürlich
eigentlich nichts taugt, da ja alle stramm sitzen müssen,
damit man seinen Spaß hat. Nachdem ich mit ein wenig
Paketschnur nachgeholfen habe, funktioniert das nun besser.
Und damit komme ich zu dem heimlichen Star dieser Rangliste,
meiner ersten Ukulele, die ich zusammen mit dem schlechten
Ukulele-Lehrbuch „Ukulele Total“ im Set gekauft habe.
Als ich sie im Internet bestellt habe, wurde sie damals als
„hochwertige Holz-Ukulele“ beworben. Was für eine
Frechheit! So dreist wird selbst in der Werbung oder bei
Wahlversprechen selten gelogen. --- 23. Conrad Ukulele Und zum Schluß noch eine Ukulele vom Elektronikhändler Conrad. Ich habe die Ukulele geschenkt bekommen und über Geschenke soll man ja nicht schlecht reden...
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